Eberhard Wichmann
Etwas problematisch gestaltete sich das
Deck auf Grund seines unterschiedlichen Gefälles von der Mitte des
Schiffs zum Bug und zum Heck. Hier verwendete ich Sperrholz von 0,8 mm
Stärke, das sich gut anlegte. Drei Aussparungen, eine für den
Fahrstand sowie zwei weitere, sichern einen guten Zugang zum Innenleben
des Modells. Die Aufbauten fertigte ich aus 1 -mm-Sperholz bzw. aus Leisten.
Der nächste Arbeitsschritt bestand im Einbau der drei Stevenrohre.
Die Halterungen der Motoren fertigte ich aus Pappelholz, passte die Motoren
an und fixierte sie mit Silikon. Das geht tadellos und man kann die Motoren
auf dem weichen Untergrund mit den Wellen millimetergenau ausrichten. Wenn
alles gut fluchtet: Finger weg von allem und das Silikon abbinden lassen!
Am nächsten Tag saßen die Motoren wie angegossen, so dass ich
mir den zusätzlichen Gummiring zur Sicherung wohl hätte sparen
können. Der durchgeführte Probelauf ergab keine Beanstandungen.
Was für Motoren habe ich nun verwendet? Eigentlich nichts Aufregendes.
Conrad- Elektronik bot mir aus dem Restpostenbestand 6-Volt-Langsamläufer
für schlappe 2,50€ an. Zwei 36-mm-Schrauben, eine links, die
andere
rechtslaufend, mit sehr hoher Steigung,
brachten den gewünschten kraftvollen Vortrieb des Boots. Versorgt
werden die drei Motoren ans einem 7,2-V/3-Ah-NiMh-Akku. Die Hauptmaschine
besteht aus einem 8,4-Volt-Motor von Graupner, Baugröße 600,
der aus einem 8,4-V/ 2,4-Ah-NC-Akku versorgt wird. Dieser Motor treibt
den mittleren 33-mm-Propeller an. Die beiden Marschfahrmotoren werden über
einen Fahrregler angesteuert, die Hauptmaschine wird über einen zusätzlichen
Kanal (Servo mit aufgesetztem 20-A-Mikroschalter) direkt mitgeschaltet. |