Es war der
1. Mai, auf der Arbeit sage ich
der Arbeiterkampftag.
Nun fiel etwas durcheinander, es war auch
Vatertag.
Ein (Vater)Tag, den wir auf unsere Weise
interpretieren.
Ärgerlich für die Arbeitnehmer,
die Arbeitgeber freuts,
zwei Feiertage auf einen Schlag.
Wer mich etwas genauer kennt, der weiss, dass Jonas und ich viel Zeit
miteinander verbringen, nicht nur bei
der Marine.
Am 1. Mai überschatteten die Krawalle
das schöne Bild
von Hamburg.
Wir machten es uns zu Hause bequem bis
wir ein Feuer sahen.
Schrebergärten der Nachbarschaft?
Nein, wir fanden es heraus.
Der bekannte Reifenbrand.
Die Fotos waren im Kasten und ab nach
Hause zu Mama.
Schnell noch ein Fläschgen Cola und
Rauchpause, denn an
der Tankstelle und Brandherden wird nicht
geraucht.
Am Eingang der Ubahnstation Habichtstrasse
eine Pause.
Papa gucke mal da, das sieht nach Ärger
aus.
Eine Reisegruppe, die zu einer umstrittenen
Demo wollte und
auf Grund der weiträumigen Absperrung
zu Fuss weiter musste.
Da waren bestimmt die Gegendemonstranten
nicht weit.
Also ab nach oben und mit der nächsten
Bahn nach Hause.
Herrgott, vom Regen in die Traufe?
Egal, wir schlossen uns anderen Passanten
an und gingen
nach oben.
Wie nach einem Volksfest sah es hier nicht
aus.
Wurfgeschosse von dem Gleisbett geholt
lagen hier verteilt
auf dem Bahnsteig vorbereitet verteilt.
Was mich wunderte, mindestens 5 Angestellte
von
der Hamburger Hochbahn waren vor Ort
aber keine Ordnungshüter?
Als dann die Herrschaften zu Fuss unten
eintrafen nahm
die Geschichte ihren Lauf, Scheiss Nazis
hallte es von oben,
wau, eine Lawine flog nach unten.
Gut dass wir die Seiten gewechselt hatten.
Ich wählte kurz die 110 und gab mal
die Lage durch.
Es dauerte keine 5 Minuten und es trafen
alte Bekannte
von uns ein.
Wir trafen sie zufällig in Hamburg
am Hauptbahnhof
bei der WM 2006.
Einfach Klasse, 3 Sekunden
bis zum geschnürrten Bündel.
Ich wünschte wir hätten mehr
davon.
Die Schwarze Garde von der Hubertushöhe
aus Eutin.
Der Anblick reichte vollkommen aus, auf
dem Bahnsteig war
alles ohne Schlagstockeinsatz
unter Kontrolle.
Später kam es dann zu der rechts stehenden
Geschichte.
Bild-Zeitung: 06.05.2008 |
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Es dauerte
am Dienstag, Artikel in der Zeitung,
nicht lange, vormittags klingeltedas Telefon.
Nachmittags wurde der Termin für
die Übergabe besprochen.
Mittwoch, 07.05.2008 um 17:30 kurz vor
unserer Haustür.
Dann wurde heute dieser Bericht, links,
gedruckt, mal räusper.
Werft bitte mal einen Blick auf den Artikel
darunter.
Tja, nun habe ich nicht mehr alleine das
Kommando über
die Seiten.
Mittwoch, einen Tag später oder Tag der Übergabe
ereilte mich um 14:15 der Anruf meiner Frau,
Verdacht auf Knochenbruch bei Jonas.
Keine Frage, die Arbeit ruhen lassen.
Dank meinem Kollegenteam und Geschäftsführung
kein
Problem.
Den Übergabetermin umdisponiert mit
der Meldung wann
wir uns treffen.
Ab nach Hause und mit dem Wagen ab ins
Kinderkrankenhaus.
Alles halb so schlimm wie vermutet.
Mama von Josy angerufen, Mailbox.
Dabei war der neue Übergabepunkt
nicht weit vom Krankenhaus
entfernt.
Was nun, in Rahlstedt
bummeln, Wagen geparkt, Einkaufszentrum
und ab zu einen Spielzeugladen in der
Fussgängerzone.
Kurz vor dem Laden ein lautes getröte,
3 Streifenwagen.
Dann erschien die Feuerwehr mit 3 Fahrzeugen,
nur kein Platz,
irgendwo standen da drei Wagen im Weg.
Ab und los, Atemschutz ......
Es war vorerst nix zu sehen, wir verschwanden
in den Spielzeugladen
bevor der Feierabend macht.
Fertig, die Taschen voller LEGO wieder
gucken.
Umluftgebläse wurde vorbereitet und
anderes.
Irgendwo eine schöne Fotoskulisse,
also knipsen.
Na huch, es war von den Lippen abzulesen:
PRESSE
Dabei waren doch alle so fotogen mit den
Fahrzeugen.
Auf die Frage an eine Beamtin was hier
passiert ist
erhielt ich zögernd die Antwort,
ein Müllcontainerbrand.
Ich lächelte
sie an und sagte nur, wers glaubt wird seeling,
dafür das Atemschutzgerät und
ein ganzer Feuerwehrzug.
Die Pressestelle wird mir morgen mehr
verraten.
Der Blick war klasse.
18:35 klappte es dann mit der Übergabe
des Schafes.
Hachja, was soll ich sagen, Jonas war
froh und die kleine Josy
überglücklich.
Meine Geburtstagsfeierlichkeiten holten
wir dann ab 19:30 nach.
Das Happy End wird folgen, mehr in Bild-Hamburg. |